Herrenberg-Schönbuch-Radtour im Frühling

Im April wollte ich ja eigentlich den Emsradweg fahren. Aber das fiel leider aus. Deshalb wollte ich gerne im Kreis Tübingen Radtouren machen. Durch den Schönbuch nach Herrenberg und anschließend den Ammertalradweg.

Diese Strecke ist nicht nur vom Verkehr her sehr ruhig, sondern auch wunderschön. Der Schönbuch ist ohnehin eine gute Empfehlung, um beim Radfahren mal abzuschalten.

Auch den Ammertalradweg mag ich sehr, der führt zwar nicht durch den Wald ist aber auch weitgehend verkehrsfrei.

Goldersbachtal zwischen Lustnau und Bebenhausen
Am Goldersbach kurz vor Bebenhausen.

Durch den Schönbuch

Die heutige Strecke startete in Lustnau und in Bebenhausen ist dann der Eingang zum Schönbuch. Die Strecke bis nach Herrenberg ist durchgehend ausgeschildert.

Man kommt am Wegesrand an den Top-Sehenswürdigkeiten des Schönbuchs vorbei (außer an der Königlichen Jagdhütte).

Zuerst gelangt man an den Grillplatz Teufelsbrücke, ein wichtiger Knotenpunkt des Schönbuchs. Hier sollte man, um nach Herrenburg zu kommen, nicht geradeaus, sondern nach links fahren.

Ein weiterer Punkt, den man im Schönbuch kennt, ist das Soldatengrab. Dort beim Goldersbach wurde in den Endzügen des zweiten Weltkreiges leider noch ein junger Soldat erschossen. Sehr traurig. Das Grabe ist ein Mahnmal gegen den zweiten Weltkrieg.

HInter dem Soldatengrab im Schönbuch bei der Bieneninformation
Hinter dem Soldatengrab, wo man Hinweise über Bienen findet. Dazu sind hier Bienenhotels!

Von diesem Gedenkort geht es nun gleich weiter in Richtung Ziegelweiher. Wichtig ist, dass man an der Stelle vor dem Ziegelweiher nach rechts abbiegt. Dort befinden sich so Bienenkästen.

Schön waldreich (eigentlich ist hier nur Wald, aber es gibt Lichtungen) ist es hier weiterhin und es man fährt durchgehend auf einem Schotterweg.

Beim Grillplatz “Neue Brücke” geht es nochmals nach links und immer weiter – man befindet sich gleich oberhalb des Dorfes Kayh.

Über einen langen Schotterweg geht es dann zum Waldfriedhof Herrenberg. Vor dem Friedhofs hat man noch einen Anstieg vor sich, der es ein bisschen in sich hat.

Dort ist dann wieder ein kleines Wildgehege. Dieses Mal befindet sich dies aber in Herrenberg und nicht in Entringen.

Denn im Schönbuch in Entringen ist auch ein Wildgehege, wo man auf dieser Tour aber nicht vorbeifährt.

Beim Waldfriedhof Herrenbergs ist man schließlich am Ende des Schönbuchs angekommen. Der Weg war bisher leicht ansteigend. Doch jetzt hat man auf einem Asphaltradweg eine tolle Abfahrt vor sich, bei der man die weite Aussicht sehr genießen kann.

Nach einer kleinen Pause an einer Bushaltestelle konnten wir, wir waren zu zweit, die Abfahrt nun genießen!

Herrenberg hat eine schöne Altstadt, die wir aber dieses Mal nicht bewunderten, sondern gleich auf der Hauptstraße nach links ins Wohngebiet abbogen, um den Ammertalweg zu fahren.

Bushaltestelle Pause - Waldfriedhof Herrenberg im Schönbuch
Bushaltestelle Ammertalradweg beim Waldfriedhof in Herrenberg.

Durchs Ammertal…

Den Ammertalradweg habe ich hier schon ausführlich beschrieben. Aber er ist immer wieder ein toller und sehr simpler Weg. Auch wenn ich finde, dass er besser ausgeschrieben sein könnte.

Was auch von Vorteil ist: Er befindet sich direkt vor meiner Haustür.

An der ein oder anderen Stelle hat er auch noch Verbesserungspotential: So fehlt innerhalb von Reusten ein richtiger Radweg, so dass man als Radler immer auf die Straße muss, die hier nicht so angenehm ist, obwohl innerorts.

Weiher in Herrenberg - Beginn Ammertalradweg
Weiher in Herrenberg am Beginn des Ammertalradwegs.

Hier bräuchte es wirklich mal eines Radwegs. Wie an diesen Tagen sind hier nämlich viele Radfahrer*innen unterwegs.

Jedenfalls ging es dennoch ohne Probleme wieder nach Tübingen und am Ende nach Lustnau. Ein paar kleine Höhenmeter waren noch dabei, so war die Rundtour perfekt!

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