Der wunderbare Ammertalradweg

Der Ammertalradweg ist so etwas wie meine Lieblingsstrecke in meiner unmittelbaren Umgebung geworden. Die Ammer führt von Herrenberg nach Tübingen und an ihr entlang kann man wunderbar fahrradfahren.

Ich starte meist in Tübingen und fahre dann nach Herrenberg – und wieder zurück. Man kann das ganze natürlich auch in die andere Richtung fahren.

20 Kilometer ist die Radstrecke in eine Richtung ca. lang. Also hin und zurück wären es ca. 40 Kilometer. Meine klassische Fahrradtour nach Herrenberg!

Letztens – im Juni – bin ich diese Strecke wieder gefahren. Darüber will ich jetzt gerne berichten.

Traditionell belohne ich mich bei dieser Fahrt immer mit einem Spaghetti-Eis in Herrenberg! Schließlich darf ich nicht zu viele Kohlenhydrate verbrennen und muss auch weiter meinen Wohlstands-Bauch pflegen.

Beschilderung zwischen Ammerbuch-Pfäffingen und Poltringen Ammerradweg
Besxhilderung am Ammertalradweg. “Ammertalradweg” ist zwar nirgendwo direkt ausgeschildert, aber man kann in die eine Richtung immer nach Herrenberg folgen – und in die andere immer nach Tübingen.

Von Tübingen nach Ammerbuch-Reusten? Entspannter und idyllischer geht’s kaum

Mein Startpunkt ist immer in Tübingen beim Österberg. Aber man kann eigentlich direkt in Tübingen-West starten (je nachdem wo man halt so wohnt). Von dort aus ist es nicht mehr weit ins Ammertal zwischen Tübingen-West und Unterjesingen.

Hier kommt man auf der linken Seite am Schwärzlocher Hof vorbei. Der war mal vor langer Zeit eine Kirche, wenn ich mich nicht täusche.

Heute kann man hier allerdings mehr Dinge essen als nur Brot und Wein (wie in der Kirche). Es gibt hier gute und bodenständige schwäbische Küche. Ich esse hier immer mal wieder.

Zudem hat man auf dem Schwärzlocher Hof eine geniale Aussicht über das Ammertal.

Die Ammertalbahn führt übrigens an diesem Teilstück direkt parallel zum Ammertalradweg, den ich mir ausgesucht habe.

Die Ammertalbahn führt sowieso fast immer parallel zur Radstrecke entlang. Allerdings macht sie einen Schlenker in Richtung Entringen. Denn Entringen ist der Hauptort von Ammerbuch und da muss die Bahn natürlich durchführen.

Meine Radstrecke führt jedoch nicht über Entringen, aber sonst durch fast alle Teilorte von Ammerbuch.

Nächste Station ist, wie geschrieben, Tübingen-Unterjesingen. Von dort aus ist man gleich im ersten Teilort von Ammerbuch, der Pfäffingen heißt. Es geht hier durch den Ort verkehrsarm durch 30er-Zonen – auch am Rathaus vorbei (Startort meiner Europatour letztes Jahr).

Kirche in Ammerbuch-Poltringen am Ammertalradweg
Das ist die Kirche in Ammerbuch-Poltringen. Hier empfinde ich immer das absolute Fahrradfahrer-Glück, wenn ich hier vorbeifahre.

Man kommt auf einen Feldweg, der nach Ammerbuch-Poltringen führt. Poltringen sieht man nur am Rande. Man fährt an der Ammer – auf der linken Seite entlang – und überquert dann bei einer Kirche eine Brücke. Dies finde ich eigentlich das schönste Stück des Ammerradwegs.

Von dort geht es zuerst leicht bergauf und dann flach nach Reusten. Reusten ist auch wieder ein Teilort von Ammerbuch.

 

Eis essen in Herrenberg: Von Ammerbuch-Reusten zum Zielpunkt nach Herrenberg (und alles wieder zurück nach Tübingen)

In Reusten befindet sich dann auf der rechten Seite ein Steinbruch mit See. Da man auf der linken Seite fährt, sieht man diesen aber nur von Weitem.

Der Steinbruch sieht wirklich toll aus. Man muss aber jetzt erstmal bergab durch Reusten fahren. Hier ist es das einzige Mal, dass man auf einer Straße mit etwas zu viel Verkehr fährt. Wobei richtig viel Verkehr ist hier eigentlich nie, aber eine 50er Zone ohne Fahrradweg fühlt sich halt gleich etwas unsicherer an.

Ortsauswärts geht es dann aber schon wieder nach links auf den Feldweg. Man muss nun eine Steigung überwinden.

Diese Steigung endet aber recht bald und es geht bergab gen Altingen. Dies ist nun der letzte Teilort Ammerbuchs und man verlässt nun auch den Kreis Tübingen.

Der nächste Ort Gültstein gehört dann schon zum Kreis Böblingen.

Ich würde übrigens empfehlen, einfach immer der Beschilderung in Richtung Herrenberg zu folgen. Die Kilometerangaben sind zwar immer nicht ganz korrekt, aber die Richtung stimmt.

Herrenberg ist schon in Tübingen-West ausgeschildert.

Nun geht es nur noch recht idyllisch weiter. Über Feldwege durch Gültstein bis nach Herrenberg. Gültstein streift man auch nur etwas. Bald ist meine Fahrradtour nach Herrenberg zu Ende.

In Herrenberg muss man dann kurz über die Straße fahren, ist jedoch bald in der Altstadt. Dort, in der Fußgängerzone, darf man auch vorsichtig mit dem Fahrrad fahren (im Gegensatz zu Tübingen).

Wenn man jetzt noch weiter will, kann man noch auf den Schlossberg in Herrenberg.

Ich jedoch bin den identischen Weg wieder zurück gefahren. Zurück geht es gefühlt immer etwas schneller.

Ammertalrdweg Herrenberg Spagetthi-Eis sehr lecker
Das traditionelle Spagetthi-Eis als Belohnung dafür, dass ich es bis nach Herrenberg geschafft habe.

 

2 Gedanken zu „Der wunderbare Ammertalradweg“

  1. Hallo Radtourenchecker,
    wir wollten Sonntag auch mal das Gefühl der tollen Ammertalradtour haben. Ich als Blumennärrin war von einem absolut schönen Kornblumenfeld begeistert, wie ich es seit meiner Kindheit nicht mehr gesehen hatte. Eine wirklich schöne Tour, nur dass wie Du schreibst die km Angaben auf den Schildern seltsam ungenau waren, was der Freude jedoch keinen Abbruch machte. Wir wussten ja die Richtung. Es war ziemlich heiß an dem Tag, doch die Windbrise gab einem das Gefühl eines Ventilators. Alles sehr angenehm und sehr wenig Leute unterwegs. Vielleicht ändert sich das ja nun nach der absoluten Begeisterung unserer Tour.

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    • Ich denke auch, nach der Veröffentlichung dieses Blog-Artikels wird der Radweg der beliebteste im Kreis Tübingen/Böblingen werden! 🙂

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