Der Drauradweg – Die Alpen auch ohne große Anstiege mit dem Fahrrad erleben

Am Osterwochenende 2017 bin ich ein kleines Stück des Drauradwegs gefahren.

Der Weg ist von Toblach (Südtirol/Italien) über Österreich bis Maribor (Slowenien) insgesamt 366 Kilometer lang. Man kann aber auch bis über 700 Kilometer nach Kroatien und Ungarn fahren.

Ich jedoch bin nur einen kleinen Teil des Drauradwegs gefahren. Lediglich 25 Kilometer in Österreich. Gestartet bin ich dabei in Villach in Kärnten – nicht weit von ders slowenischen Grenze entfernt.

Die 25 Kilometer bin ich dann aber wieder zurückgefahren. Somit habe ich insgesamt 50 Kilometer an diesem Tag geschafft.

Was ich gelesen habe: Der Drauradweg ist wohl nicht überall komplett ausgebaut. Allerdings soll er seit 2012 durch die EU auch in Kroatien ausgebaut worden sein. Das werde ich dann aber wohl erst nächstes Jahr testen.

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Start an der Villacher Draubrücke. Das südliche Österreich – Kärnten – fühlt sich wie ein Hauch Adria an

Gestartet bin ich in der schönen süd-österreichischen Stadt Villach. Hier beginne ich meinen kurzen Drauradweg Erfahrungsbericht. Das Wetter war nebenbei gesagt grandios.

Man fühlt hier schon ein bisschen, dass die Adria nicht mehr weit ist und man nur noch ca. 200 Kilometer vom Meer entfernt ist.

Villach Start meines Drauradwegs
Hier in Villach (Innenstadt) startete ich meinen Drauradweg. Hier einfach gerade aus das Fahrrad die Fußgängerzone runterschieben. Schon kommt man zur “Villach Draubrücke”. Drüberfahren und dann rechts rein ins Drauradweg-Vergnügen.

Hier ist es einfach wärmer als in Tübingen, meiner Heimatstadt. Man ist in Österreich und denkt an die Alpen, aber eigentlich ist das schon schön südländisch.

Die ersten 5 Kilometer noch in Villach gehen links an der Drau vorbei. Ich bin an der Villach Draubrücke gestartet. Vom Marktplatz aus kommt man direkt auf sie, fährt einmal über sie und biegt dann rechts direkt in den Drauradweg ein.

Direkt dort linker Hand ist auch ein Klo. Wer also nochmal muss. 🙂

Man kommt in Villach durch schöne urbane Parks, wo die Österreicher und vielleicht auch die Touristen gerne Sport machen. Wirklich eine wunderbare Aufenthaltsqualität. Man würde am liebsten absteigen und chillen.

Aber ich hatte ja noch ein Stück vor mir.

Schließlich kommt man schrittweise aus der Stadt heraus. Das merkt man vor allem daran, dass der Fahrradverkehr langsam abnimmt.

Bis zum Silbersee war noch etwas los und dann nahm das Radfahraufkommen schon merklich ab.

In Wudmath (Gemeinde Wernberg) gab es dann eine Umleitung und ich musste erstmal den Berg hochfahren durch den Wald. Das war auch toll. Aber natürlich auch etwas anstrengend.

Man kommt schließlich in Bergl (Teil von Rosegg) heraus.

 

Verfahren in Drau an der Drau – bis nach Längdorf – und schließlich wieder zurück

In Bergl (Rosegg) habe ich mich dann auch verfahren. Ich bin wohl dem Schild “Drauweg” nach rechts gefolgt. Ich wähnte mich deshalb richtig. Dort liegt auch das Örtchen Drau, aber der Drauradweg geht geradeaus weiter.

Doch in Drau an der Drau ein Photo zu machen ist halt auch nicht schlecht!

Drau an der Drau - Rosegg - Drauradweg
In Drau an der Drau (Rosegg) am Drauradweg!

Es geht dann weiter durch kleine Dörfer. Man kommt nun in die eigentliche Gemeinde Rosegg, fährt über die Brücke in Richtung Duel, was auch zu Rosegg gehört.

Schön sind vor allem die Alpen, die man von Duel aus sieht. Wirklich absolut beeindruckend. Ich kann mich daran gar nicht satt sehen und verlangsame dann auch das Tempo, wenn ich so ein Naturschauspiel sehe.

Die Alpenberge zu sehen und nicht darüber zu müssen – das ist ein purer Luxus! Und diesen puren Luxus hat man an so einem beliebtem Flussradweg wie den Drauradweg.

Das Ende meiner heutigen Tour habe ich dann nach ca. 25 Kilometern in Längdorf (Teil von Sankt Jakob im Rosental) gewählt. Ich musste ja wieder zurück.

Ich hatte mir ein Leihfahrrad in Villach beim Fahrradgeschäft Das Radl geliehen. Ein wirklich toller Service und sehr nette Menschen.

Das Radl Villach
Wunderbarer sozialer Radladen in Villach. Sehr nett beraten wurde ich!

Dieses musste ich aber wieder dorthin zurückbringen, weil ich am Abend noch (mit dem Zug) noch in Slowenien Kurzurlaub machen wollte.

Also habe ich hier mein Umkehrpunkt gesetzt und bin die wunderschöne Strecke wieder zurückgefahren. Zurück kannte ich mich ja aus und es ging etwas schneller.

Hügelig ist die Strecke zwar ein bisschen, aber ich fand, dass sich das auf dem Hin- und Rückweg ausglich.

Am Ende kam ich wieder in Villach an. Hier endet mein kleiner Drauradweg Erfahrungsbericht.

Jetzt plane ich nächstes Jahr mindestens 300 Kilometer des Drauradwegs zu fahren. Ich weiß nur noch nicht an. Er ist wirklich ein absoluter Geheimtipp: Durch die Alpen ohne über sie drüber zu müssen!

Die Alpen auf dem Drauradweg - Santk Jakob im Rosental
Kurz vor dem Ziel und Umkehrpunkt Längdorf (Sankt Jakob im Rosental). Die wunderbaren Alpen!

4 Gedanken zu „Der Drauradweg – Die Alpen auch ohne große Anstiege mit dem Fahrrad erleben“

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