Fahrradtouren Schweiz

Die Schweiz ist ein Radtourenland. Die Infrastruktur ist auch an vielen Stellen super ausgebaut. Es gibt die neun “Nationalen Velorouten”, mit denen man durchs ganze Schweiz kommt. Dazu existieren 54 kleinere “Regionale Velouruten”.

Das Veloland Schweiz bezeichnet das komplette Radnetz der Schweiz und ist sehr gut ausgebaut. Die Beschilderung ist zwar für deutsche Verhältnisse klein, aber durchaus vollständig. Neben den oben genannten 9 nationalen & 54 regionalen Velorouten (Fahrradrouten) gibt es noch kleinere lokale Radrouten. Die Topografie der Schweiz ist in vielen Fällen sehr anspruchsvoll, aber dafür landschaftlich sehr beeindruckend. An der Aare kann man auch steigungsärmer Rad fahren. Die Schweiz hat landschaftlich, kulturell und kulinarisch das zu bieten:

  • Käse in Form von Käse oder Käsfondue
  • Leckerheiten wie Rösti & Maluns kommen aus der Schweiz
  • Das Bahnnetz der Schweiz gilt als eines der besten der Welt (inklusive Fahrradmitnahme)
  • Die Schweiz hat die längsten Tunnel Europas, die man auch mit der Bahn durchqueren kann
  • Ganz viele Kühe mit Glocke
  • Direkte Demokratie

Ausgeschilderte Radwanderwege in der Schweiz

Aare-Radweg



Rhein-Radweg



Rhone-Route



Bodensee-Radweg



Alpenpanorama-Route



Rund um den Zürichsee



Radfahren in der Schweiz

Die Schweiz ist ein Fahrradland par excellence. In allen drei großen Sprachteilen (deutsch, französisch, italienisch) gibt es toll ausgebaute Radrouten. Auch die vierte Sprache begegnet einem an einem berühmten Radweg:

Das Rätoromanische wird am jungen Rhein gesprochen. Von Andermatt bis Chur gibt es viele Straßenbezeichnungen mit “Via”, die auf diese seltene Sprache hindeuten. In Chur gibt es sogar noch ein Radio, das in dieser Sprache berichtet.

Die neun nationalen Radrouten sind die zentralen Radrouten der Schweiz. Sie führen über spannende Berge wie die Aare-Route, die am Grimselpass endet oder beginnt – je nachdem in welche Richtung man fährt. Oder die Rhone-Route, die als Abschluss bzw. Beginn den Furkapass beinhaltet. Auch der Rheinradweg hat mit den Oberalppass einen sehr schweren Beginn, den man aber auch mit der Bahn umgehen kann.

Wobei man noch erwähnen muss, das die drei eben genannten Routen eigentlich über weite Teile sehr flach sind, aber am Ende bzw. Anfang eben die richtige Herausforderung in sich bergen.

Die neun nationalen Radrouten der Schweiz sind übrigens diese:

  • Nationale Veloroute 1: Rhone-Route
  • Nationale Veloroute 2: Rhein-Route
  • Nationale Veloroute 3: Nord-Süd-Route
  • Nationale Veloroute 4: Alpenpanorama-Route
  • Nationale Veloroute 5: Mittelland-Route
  • Nationale Veloroute 6: Graubünden-Route
  • Nationale Veloroute 7: Jura-Route
  • Nationale Veloroute 8: Aare-Route
  • Nationale Veloroute 9: Seen-Route

Auch in den Städten der Schweiz gibt es viele gut ausgebaute Radwege, die nicht immer, aber öfters, von den Autostraßen getrennt sind. Basel, Zürich und Bern sind die großen Städte haben alle eigene Radwege.

Was wichtig und im internationalen Vergleich fast einzigartig ist, das ist das gut ausgebaute und kleinteilige System des öffentlichen Nahverkehrs. Fahrradmitnahme ist auch in den meisten Fällen möglich. Es gibt an fast jedem kleinen Ort und Dorf einen Bahnhof und die Schweizer Züge sind auch pünktlicher als die Deutsche Bahn.

Bücher über Fahrradtouren in der Schweiz