Innradweg

Der Innradweg ist einfach ein schöner Radweg. 520 Kilometer lang führt er durch Österreich, der Schweiz und Deutschland. Er beginnt in der italienischen Schweiz in Maloja, einem kleinen Dorf. Nächster Ort ist erst St. Moritz. In Österreich führt er über Innsbruck & Kufstein nach Deutschland hinein. Größter deutscher Ort ist Rosenheim. Am Ende mündet der Inn in Passau in die Donau. Dort kann man auf den Donauradweg wechseln. Ich war dort auf einer Donauradweg-Bayern-Etappe.

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Was kann der Radroutenplaner?

Der Etappenplaner bzw. Radroutenplaner zeigt Entfernungen am Innradweg an. Individuell einstellbar ist, wie viele Etappen oder wie viele Kilometer pro Etappe man plant. Einfach Zahl eingeben & berechnen! Dann auf Etappe klicken & Karte anzeigen lassen!

Unterkünfte am Innradweg

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Buch zum Innradweg

Zum Innradweg gibt es gleich zwei Bikeline-Bücher. Es dauert halt diesen wunderschönen und vielseiten Radweg durch Österreich und Bayern zu beschreiben. Wie gewohnt ist die Bikeline-Qualität auch beim Innradweg gegeben. Das Buch ist kompakt, beschichtet und dadurch auch wasserfest. D.h. selbst wenn es mal am Inn regnen sollte, hat man auch immer noch ein praktisches Buch dabei.

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Meine Blog-Beiträge zum Innradweg (Reisebericht)

Lest hier ausführliche Blog-Beiträge mit Touren-Tipps und Erfahrungsberichten zum Innradweg – einem wunderschönen Flussradweg! Mehr Radtouren-Erfahrungen gibt’s auf meinem Blog. Dort befinden sich auch Etappen-Vorschläge, um den Innradweg selbst zu planen. Man kann auch ein Radtouren-Reisebüro kontaktieren, z.B. für den Gepäcktransport.

Weitere Infos zum Innradweg (Erfahrungsberichte)

Der schweizerische Ort Maloja (italienische Schweiz) ist wirklich ein sehr kleiner Ort mit gerade mal um die 300 Einwohnern. Hier beginnt der Innradweg. Hier fließt die Inn erst in den Lunghinsee und dann gleich wieder hinaus, um anschließend bergab nach Maloja zu fließen.

Dort beginnt die offizielle Beschilderung des Innradwegs. Zum Ursprung des Inns kann man nicht so einfach mit dem Fahrrad fahren. Vielleicht geht es noch mit dem Mountainbike für geübte Fahrerinnen und Fahrer.

Jedoch am besten wandert man den Malojapass hoch, um den Innursprung zu sehen. Da würde ich mir dann aber einen Extra-Tag einplanen. Es lohnt sich aber dorthin zu wandern. Der Lunghinsee ist ein wirklich schöner Gebirgssee mit klarem schönen Wasser.

Nach Maloja fließt der Inn nun weiter durch den Silsersee und den Silvaplanersee. Beides schöne Seen, gerade im Sommer. In Sils Maria im Engadin befindet sich auch das Nietzsche-Haus. Dort reiste der Philosoph Friedrich Nietzsche früher öfters hin und lebte gar dort.

Bald ist man im berühmten Skigebiet von St. Moritz. Dort wohnen zwar auch nur 5.000 Einwohner. Für die Region Engadin ist der Ort allerdings der größte und außerdem auch der wichtigste.

Anschließend führt der Fluss und der Radweg durch kleinere Alpendörfer durch wie z.B. Zuoz, Zernez und auch Scuol. Das kleine Dorf Martina in Graubünden ist das letzte Schweizer Dorf am Innradweg, bevor der Inn schließlich ein Stück lang die Grenze zwischen der Schweiz und Österreich bildet.

Man hat hier eine atemberaubende Landschaft. Denn links und rechts befinden sich die schönen und hohen Schweizer Alpen.

Ab Schalkl in Österreich gehört der Inn und auch der Innradweg dann nur noch Österreich. Es geht jetzt durch die österreichischen Alpen bis nach Innsbruck. Zuvor kommt man noch an Pfunds vorbei. Hier ist der Innradweg ein paar Kilometer identisch mit dem Radweg Via Claudia Augusta.

Dieser Radweg ist auch ein spannender, da er das bayrische Donauwörth an der Donau mit Venedig verbindet. Man kann hier also den Radweg wechseln und, wenn man will, bis nach Venedig fahren!

Auch der Isarradweg ist nicht weit weg. Von Telfs – kurz vor Innsbruck – führt der Weg nach Scharnitz. Das ist der erste Ort des Isarradwegs und auch gleichzeitig der einzig österreichische.

Doch zurück zu Innsbruck: Die Stadt ist architektonisch spannend. Es gibt auch diverse Museen und diverse Kultur. Es lohnt sich also hier ein Tag zu verweilen, bevor man weiterfährt. Sie ist eine wirkliche Besonderheit am Innradweg.

Auf dem Weg nach Deutschland kommt man noch an Wörgl und auch an Kufstein vorbei (ja, Kufstein, das ist der Ort mit dem Lied!).

Ein Stück lang liegt der Inn dann auf der bayrisch-österreichischen Grenze und man steuert als größere Stadt im Süden Bayerns Rosenheim an.

Es folgt noch Wasserburg am Inn als großer kleiner Ort. Der Innradweg ist hier identisch mit dem Mozart-Radweg. Nachdem die Salzach in den Inn geflossen ist, ist der Inn wieder die Grenze zwischen Bayern und Österreich und das bleibt der Fluss auch bis er eben in Passau in die Donau fließt. Hier kann man natürlich dann am Donauradweg weiterfahren.

Passau ist auch eine mega-interessante Stadt, das „Venedig Bayerns“ wird die Stadt auch genannt. Drei Flüsse fließen hier ineinander (Donau, Inn, Ilz). Das sorgt zwar manchmal für Hochwasser, aber auch für ein einmaliges Ambiente. Sehr zu empfehlen hier mal einen Tag zu verweilen und Kraft zu tanken nach der harten Fahrradtour!

Das war jetzt nur ein kurzer Reisebericht. Wer mehr erfahren will, der schaue auf meinem Blog (sofern ich hierzu Erfahrungen veröffentlicht habe). Wer zudem noch Kartenmaterial braucht und wem meine Online-Karte für den Innradweg nicht genügt, der kann auch bei Bikeline schauen*.

Übrigens: Das war jetzt eine etwas längere Zusammenfassung zum Innradweg. Wenn ihr mehr erfahren wollt, dann einfach meine Tourenbeschreibungen (Blog-Posts) lesen. Online-Karte gibt es ganz oben!