Havelradweg

Den Havelradweg darf man nicht mit dem Havelland-Radweg verwechseln. Ersterer ist es, der wirklich am Fluss Havel entlangführt. Diesen will ich jetzt beschreiben. Eine wunderbar spannende Landschaft säumt seinen Weg. 394 Kilometer ist er lang. Erst 2009 wurde er eröffnet. Startpunkt ist Ankershagen und Zielpunkt ist die Elbemündung bei Gnevsdorf. Hier kann man also auf den Elberadweg wechseln, wenn man das gerne möchte. Er ist gut ausgeschildert – Reiseberichte, Tourentipps und Karten hier checken!

Komplette Radstrecke zum Havelradweg (Übersichtskarte)





Meine Blog-Beiträge zum Havelradweg (Havel-Radweg-Erfahrungen & Reiseberichte)

Lest hier meine neusten Blog-Beiträge und Erfahrungsberichte zum Havelradweg. Schöner Flussradweg! Wenn ihr mehr erfahren wollt, dann einfach direkt auf meinem Blog schauen. Dort teile ich gerne meine Havel-Radweg-Erfahrungen mit Euch. Hier findet ihr auch Vorschläge, welche Etappen ihr fahren könntet. Der Sinn meiner nun folgenden Posts und Beschreibungen ist es, dass ihr den Radweg selbst planen könnt. Aber man kann auch eines der vielen Reisetouristik-Unternehmen anfragen, die beispielsweise den Gepäcktransport organisieren. Infos zum Havelradweg gibt es übrigens auch, wenn man ein Bikeline-Buch zur Hand nimmt*.

Unterkünfte am Havelradweg

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Weitere Infos zum Havelradweg (Erfahrungsberichte)

Fast 400 Kilometer Radstrecke umfasst der sehr gut ausgeschilderte Havelradweg. Beginn des Radwegs ist in Ankershagen in Mecklenburg-Vorpommern.

Übrigens: Der Havelradweg folgt vom Start in Ankershagen bis nach Berlin-Spandau weitgehend dem Radweg Berlin-Kopenhagen. Dem tollen und besonderen Radweg, der die deutsche mit der dänischen Hauptstadt verbindet (wobei man etwas Fähre fahren muss dafür).

Ankershagen liegt im Müritznationalpark – unweit von dem See Müritz – entspringt die Havel.  Hier ist es wirklich wunderschön. Während man sagen muss, dass der komplette Havelradweg wirklich etwas idyllisches und sehr naturnahes ausmacht.

Auch der nächste Ort am Havelradweg, Kratzeburg, befindet sich noch im Müritznationalpark. Man fährt hier richtig durch die mecklenburgische Seenplatte mit unzähligen tollen Seen. Erst ab Fürstenberg/Havel (Brandenburg) wird die Seenplatte wieder langsam verlassen.

Wobei dann noch der Stolpsee folgt. Das aber ist alles schon in Brandenburg. Anschließend geht es südlich herunter bis nach Oranienburg. Der 45.000-Einwohner-große Ort hat ein schönes weißes Schloss zu bieten: Das Schloss Oranienburg, was sich direkt an der Havel befindet und was schön und deutlich heraussticht.

Von Oranienburg nach Spandau sind es nun noch über 30 Kilometer. Der Havelradweg führt wie die Havel selbst nicht direkt durch die Mitte Berlins, sondern im Westen entlang.

Da durchquert man eigentlich nur Spandau und Steglitz-Zehlendorf als Bezirk. Reinickendorf kann man nur auf dem anderen Flussufer sehen. Man fährt rechts der Havel (sofern man es von Norden kommend aus betrachtet).

Um nach Steglitz-Zehlendorf zu kommen muss man mit der BVG-Fähre F10 übersetzen. Man fährt anschließend auf der Straße nach Wannsee. Nachdem man die Halbinsel verlassen hat, kommt man in die schöne Hauptstadt Brandenburgs: nach Potsdam.

Dort kann man auch wieder eine Schlösser, z.B. das preußische Sanssouci bewundern. Oder das kleine, aber feine Regierungsviertel mit Parks und künstlich angelegten Wasserläufen. Potsdam für sich ist eine Besonderheit am Havelradweg.

Von Potsdam aus ist das nächste größere Ziel Brandenburg an der Havel. Man fährt hier durch schönen Brandenburger Wald. Rathenow ist der nächste größere Ort an der Havel. Und der letzte größere in Brandenburg.

Anschließend kommt man nach Sachsen-Anhalt hinein und ist auf der Zielgeraden nach Havelberg. Ein paar Kilometer weiter fließt dann die Havel in die Elbe. Auf dem Elberadweg kann man bis nach Hamburg fahren!

Das war jetzt eine etwas längere Zusammenfassung zum Havel-Radweg. Wenn ihr mehr erfahren wollt, dann einfach meine Tourenbeschreibungen und Erfahrungen im Blog lesen. Wenn man übrigens keine Online-Karte verwenden will, so kann man sich auch Kartenmaterial von Bikeline* oder anderen Kartenherstellern holen.