Wie kann man mit Kind fahrradfahren?

Bevor ich die Frage beantworte, wie man mit Kind fahrradfahren kann, möchte ich auch diese hier stellen: Wie kann man mit Baby fahrradfahren?

Denn mit Babys ist das nochmals kritischer. Man will ja das kleine Leben und den weichen Schädel des Babys in den ersten Lebensmonaten nicht zerstören. Deshalb ist beim Fahrradfahren besondere Vorsicht angebracht – und im Zweifel sollte man darauf verzichten.

Die ersten 8-13 Monate sollte man eine Babyschale verwenden und beim Fahrradfahren dennoch sehr vorsichtig fahren. Auf Kopfsteinpflaster und sonstige unebene Wege sollte man auch dann verzichten. Ab dem Zeitpunkt, ab dem das Baby sitzen kann, kann man auch im Fahrradsitz oder im Fahrradanhänger mitnehmen.

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Aber auch dann sollte das Kind/Baby noch geschützt sein. Besser ein Helm aufziehen und es fest angurten, damit wenig bis nichts passieren kann. Dazu nimmt man noch ein Kuscheltier o.ä. mit, dass das Kind, so dass es sich wohlfühlt.

Damit habe ich die Frage, wie man mit dem Kind fahrradfahren kann schon angeschnitten. Gesetzlich gibt es da keine Beschränkungen nach unten (auch wenn es nicht empfehlenswert ist, ein Baby mit noch nicht ausgebildeter Wirbelsäule einfach so mitzunehmen wie oben beschrieben). Jedoch eben nach oben.

Nur bis 7 Jahre darf man sein Kind mitnehmen. Doch dann ist es wohl auch schon in dem Alter, dass es gerne alleine fahrradfahren möchte.

Es gibt eigentlich drei Möglichkeiten wie man mit Kind fahrradfahren kann bzw. wie man es mitnehmen kann: Erstens mit einem Kindersitz, zweitens mit einem Fahrradanhänger und drittens mit einem Lastenrad.

Der Kindersitz ist der Klassiker und er muss entsprechend genormt sein. Sicherer ist wohl der Fahrradanhänger, wenn man alles beachtet (also z.B. angeschnalltes Kind mit Helm und eine Fahne, mit der man den Anhänger erkennt).

Denn bei einem Fahrradsitz ist die Fallhöhe natürlich höher als bei einem Anhänger, wenn man einen Unfall baut. Zudem ist man beim Fahrradanhänger vor Insekten geschützt.

Das fällt bei einem Lastenrad evtl. weg, wenn vorne kein Schutz gegeben ist. Allerdings kann man den evtl. auch nachrüsten. Vorne hat man den Vorteil, dass man das Kind sieht und auf es reagieren kann, wenn es irgendetwas Gefährliches tut.

Die Fallhöhe ist auch beschränkt wie beim Fahrradanhänger. Jedoch sollte man aufpassen beim Warten an einer Ampel. Denn dort könnte das Kind Abgasen ausgesetzt werden.

Wie auch immer: Das beste ist natürlich, wenn das Kind mit der Zeit selbst das Fahrradfahren erlernt. Am Anfang kann es das nicht, doch vielleicht bekommt es durch das viele Mitgenommenwerden selbst Lust darauf.