Was wird beim Fahrradfahren genau trainiert?

Der Volksmund weiß: Fahrradfahren ist gesund. Doch was wird beim Fahrradfahren eigentlich genau trainiert? Welche Muskeln zum Beispiel?

Was recht offensichtlich ist: Man trainiert sowohl die Oberschenkelmuskeln, die Unterschenkelmuskeln sowie die Wadenmuskeln. Das geschieht einfach durch das ständige Treppeln, das Bewegen der Beine.

Doch auch die Hüftmuskulatur wird trainiert, was viele vielleicht etwas überraschend fänden. Durch die Pedalbewegung wird die Hüfte trainiert, was einem auch im Alltag helfen kann.

Zudem wird auch der Rücken und die Rückenmuskulatur sowie die Bandscheibe beansprucht. Natürlich muss man schauen, dass man nicht zu tief sitzt (als Rennradfahrer aber fast unabdingbar), sonst kann es sein, dass man Rückenprobleme bekommt. Von daher ist es wichtig, dass man erstmal die richtige Sitz- und Sattelposition am Fahrrad einstellt. Wenn man das aber gemacht hat, so wirkt Fahrradfahren für den gesamten Rückenapparat sogar vorbeugend.

Auch Gesäßmuskeln werden trainiert. Überflüssige Fettpolster werden durchs Radfahren durchaus abgebaut. Zuletzt darf man das Herz nicht vergessen. Wer regelmäßig radfährt, verringert die Wahrscheinlichkeit, später einmal einen Herzinfarkt zu erleiden drastisch.

Was man allgemein noch sagen kann, ist dass durch die regelmäßige Bewegung des Fahrradfahrens der natürliche Muskelschwund, der bei jedem Menschen ab 30 einsetzt, aufgehalten und verlangsamt werden kann. Dafür reicht es schon, wenn man nur 10 Minuten Rad am Tag fährt. Der Fettstoffwechsel wird verbessert. Das „angefressene“ Fett wird durchs Radfahren schneller verbraucht. Und nicht so viele Muskeln werden ab dem degenerativen Prozess ab 30 in Fett umgebaut.

Was auch trainiert wird, ist die Lunge und das Lungenvolumen. Das kann gegen Asthma helfen und gegen häufige Infektionen. Wer also regelmäßig (z.B. zur Arbeit) Rad fährt, der beugt schon dem Krankwerden vor. Training beim Fahrradfahren – es ist also möglich und hilft auch der Gesundheit.