Deutschlands längster Radweg

Tour Brandenburg

Rated 5 out of 5
5 von 5 Sternen – basierend auf 1 Bewertung

Die Tour Brandenburg geht durch den Nordosten Deutschlands & wie schon der Name sagt durchs Bundesland Brandenburg. Insgesamt ist sie 1088 Kilometer lang und damit eine der längsten Rundweg-Strecken Deutschlands fürs Fahrrad. 31 Städte wie Havelberg oder Brandenburg an der Havel mit einem alten Stadtkern können hier erreicht werden. Doch nicht nur das, auch Nationalparks und Biosphärenreservate sind auf der Strecke zu sehen.

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Karte, Höhenprofil, Etappen- & Radroutenplaner zum Tour Brandenburg (Übersichtskarte)

Karte folgt bis Anfang 2023.

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Anschlussradwege

Was kann der Radroutenplaner?

Mit dem Radroutenplaner kann man seine individuelle Enfernungstabelle für die Tour Brandenburg darstellen. Entweder man gibt die Anzahl der Etappen oder die Kilometer pro Etappe ein. Sehr bequem und einfach, Zahl eingeben und berechnen! Dazu gibt’s für jede Etappe eine eigene Karte (Plus-Box anklicken).

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Brandenburg ist ein einzigartiges Land. Der Radfahrweg ist sehr gut ausgebaut und größtenteils asphaltiert. Er führt durch die Wittenberge, durch Brandenburg an der Havel, eine wunderschöne und alte Stadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und auch durch Havelberg. Doch eine Besonderheit der Tour ist, dass man einmal rund um Berlin fahren kann. Die Hauptstadt ist einzigartig und hat einen besonderen Reiz für viele Kulturliebhaber, aber auf Fahrradfreunde, denn hier kann man mitten im hektischen Stadtleben die Radwege nutzen. Die Tour Brandenburg bietet nicht nur verträumte Orte und einzigartige Natur, sondern auch das hektische Stadtleben und zahlreiche kulturelle Themen. Radfahren wird hier sehr groß geschrieben.

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Lerne das Land kennen

Rated 5 out of 5
20. November 2022

Brandenburg ist soooo vielfältig! Wir starteten in Berlin, fuhren die Spree entlang bis Fürstenwalde. Von dort ging es im Uhrzeigersinn nach Süden. Hinter Beeskow kommt man an den wunderbaren Schwielochsee und anschließend in das naturnahe Schlaubetal mit dem idyllischen Wirchensee. Danach geht es nach Reicherskreuz, einem kleinen Ort mit wunderbar erhaltenen Backsteinhäusern. Erstaunlich dann die Seenlandschaft um Peitz (Peitzer Teiche). Bei Cottbus liegen Schloss und Park Branitz des Fürsten Pückler, der in der Pyramide begraben sein soll. Zwischen Spremberg und Senftenberg liegt die Seenlandschaft des ehemaligen Braunkohlenabbaus. Den Aussichtsturm „Rostiger Nagel“ sollte man sich nicht entgehen lassen. Die Radtour führt und weiter zum Schloss Wiepersdorf mit dem Bettina und Achim von Arnim Museum. Die Stiftung vergibt Stipendien an junge Kulturschaffende. Weiter geht es Richtung Jüterbog, einem historischen Ort. Kurz davor aber liegt das sehr gut erhaltene Kloster Zinna mit der Webersiedlung, die einst Friedrich der Große anlegen ließ. Jüterbog ist bekannt durch Tetzel und Kohlhaase, der zum Vorbild für Kleists „Michael Kohlhaas“ wurde. Zudem hat es eine gut erhaltene historische Altstadt und Stadtmauer. – Die Tour führt uns nach Treuenbrietzen. Wer kennt nicht den jungen Mann aus diesem Ort, der Sabinchen verführt hat? Im Fläming lohnt sich auch die imposante Burg Rabenstein. Die ebenfalls imposante Burg Eisenhardt befindet sich in Bad Belzig, wo sogar Luther gepredigt hat. Bevor es nach Brandenburg a.d. Havel geht, besuchen wir das ebenfalls sehr gut erhaltene Kloster Lehnin. Hier werden oft hochkarätige Konzerte gegeben. Und Brandenburg a.d. Havel als Geburtsstadt Loriots zeigt uns einen durch Waldmöpse geführten Stadtrundgang., Wir sind jetzt an der Havel und fahren durch das Havelland in die Hansestadt Havelberg, einem hübschen Städtchen. Anb der Elbe entlang geht es zum Storchendorf Rühstedt und weiter nach Wittenberge, das besonders reizvoll am Elberadweg liegt. elbabwärts geht es bis Lenzen. Auf diesem Abschnitt gibt es verschiedene Hinweise auf die ehemalige deutsch-deutsche Grenze. Wir kommen nach Perleberg in der Prignitz und danach zum 3000 Jahre alten Königsgrab von Seddin, das man unbedingt gesehen haben sollte. Hinter Pritzwalk liegt Heiligengrabe mit einer fast vollständig erhaltenen Klosteranlage. In Wittstock können wir an der einzigartig erhaltenen Stadtmauer entlanggehen und in Rheinsberg das Schloss mit dem Tucholskymuseum und den Schlosspark besichtigen. Bald erreichen wir den Stechlin, den durch Fontane bekannt gewordenen See, der wirklich sehr schön, sehr tief und sehr still mitten in einem Wals liegt. Weniger schön, abe sehr lehrreich ist dann die KZ Gedenkstätte Ravensbrück bei Fürstenberg. Doch dann kommt Himmelpfort, die Heimat des Weihnachtsmannes. Beeindruckend ist auch die vollständig erhaltene Stadtmauer rund um das Städtchen Templin. Bei Joachimsthal liegt der alte Kaiserbahnhof und das Jagdschloss Hubertusstock. Noch eine Klosteranlage: Chorin! Und das Biodorf Brodowin! Bei Niederfinow ist das gewaltige Schiffshebewerk, in dem die Schiffe wir in einem Fahrstuhl auf bzw. ab gefahren werden. Dann folgt der kleine Ort Schiffmühle, in der Fontanes Vater eine Apotheke betrieb, Wir kommen nach Strausberg und damit nähern wir uns wieder Berlin. Dann erreichen wir Fürstenwalde.

Roland Leuschner