Wie bei Hitze Fahrrad fahren? 10 Tipps

Wer bei Hitze Fahrrad fährt, sollte nicht zu arglos sein und einiges beachten. Gerade wenn die Sommer auch in Deutschland durch den Klimawandel immer heißer werden, ist es unabdingbar sich darauf vorzubereiten.

Gerade wenn es im Hochsommer mal 35 Grad warm ist läuft einem schon der Schweiß hinunter und man ist schnell erschöpft.

Dazu kann Sport oder Bewegung bei solch hohen Temperaturen nicht nur unangenehm, sondern kann in Einzelfällen auch gefährlich werden. Auch der Fahrtwind ist dabei keine Abhilfe, obwohl er manchmal kühlt.

Denn sobald der erste Anstieg näher kommt, ist die erfrischende Wirkung Geschichte. Daher ist es auch bei Radtouren besonders wichtig sich dementsprechend auf die sommerlichen vorzubereiten. Hier die wichtigsten Tipps dazu:

Dazu findet man hier 10 Tipps, die helfen, wie man bei Hitze mit dem Radfahren klarkommt:

Tipp 1: Viel Wasser dabei haben & trinken

Bevor die Radtour startet sollte darauf geachtet werden, schon früh ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen, welche vor allem Magnesium und Natrium beinhalten. Während der Tour sollten keine großen Mengen auf einmal getrunken werden, sondern in regelmäßigen Abständen Flüssigkeit aufgenommen werden. Hier bietet sich vor allem Wasser ohne Kohlensäure an oder auch gekühlte Früchte- oder Kräutertees.

Trinkhaltestelle in Mülsteringen - Stolzenau an der Weser - Radtour
Ohne viel Trinken geht es nicht bei Hitze.

Tipp 2: Salzverlust durchs Schwitzen ausgleichen

Sobald die Temperaturen steigen, produziert auch der menschliche Körper mehr Schweiß, was dazu führt, dass wichtige Mineralien wie Salz ausgeschieden werden. Bei einer kürzeren Tour ist dies in der Regel kein Problem, doch sollte eine längere Tour geplant werden, so muss darauf geachtet werden, dass der Salzhaushalt mit entsprechenden Getränkepulvern oder auch Sportriegeln aufgebaut wird.

Tipp 3: Sonnencreme natürlich!

Auch wenn manche Menschen braungebrannte Haut attraktiv finden, so darf die Sonneneinstrahlung während dem Radfahren nicht unterschätzt werden. Um die Haut vor etwaigen Krankheiten zu schützen ist es zwingend notwendig vor der Tour bereits eine Schicht der Sonnencreme aufzutragen, um vor allem jene Stellen, die am meisten der Sonne exponiert sind, ausreichend schützen zu können.

Tipp 4: Essen auch ohne Hunger

Auch wenn das Hungergefühl an heißen Tagen kaum vorhanden ist, so sollte auf die richtige Nahrungsaufnahme nicht vergessen werden. Hierfür eignen sich am besten kohlenhydratreiche Snacks wie Nüsse, Energieriegel oder auch Bananen. Ein Hungerast sollte auf jeden Fall vermieden werden.

Tipp 5: Bekleidung – Schutz & Leichtigkeit

Kurz vor Oy bei Oy-Mittelpunkt sieht man mich auf dem Fahrrad - höchster Punkt Bodensee-Königssee-Radweg
Radfahrer mit Funktionskleidung (etwas zu warm angezogen).

Um möglichst viel Schweiß nach außen transportieren zu können, empfiehlt es sich besonders leichte und atmungsaktive Funktionsbekleidung bei längeren Radtouren zu tragen. Um den Körper bestmöglich kühlen zu können sollte eine atmungsaktive Basisschicht als erste Schicht getragen werden.

Tipp 6: Pausen machen

Auch wenn man so schnell wie möglich bei der Radtour weiterkommen will, so darf keinesfalls darauf vergessen werden regelmäßig Pausen einzulegen. Denn so kann das Energielevel so lange wie möglich hochgehalten. Nicht zu viele, aber hin und wieder eine Pause ist recht gesund.

Tipp 7: Sonnenbrille

Die UV-Strahlung der Sonne ist nicht nur für die Haut, sondern vielmehr für die Augen eine Herausforderung – daher Sonnenbrille auf keinen Fall vergessen! Inzwischen gibt es wirklich gute und auch stylische Brillen für Radfahrer und Rennradfahrer.

Fahrradbrille - Sonnenbrille fürs Fahrradfahren.
Beim Radfahren kann eine Sonnenbrille sehr gut schützen!
Photo von Viktor Bystrov auf Unsplash

Tipp 8: Strecken im Wald fahren (Schatten)

Wenn die gewählte Radtour auch Alternativrouten durch den Wald anbietet, dann sollten diese unbedingt gewählt werden. Die angenehme kühle Luft im Wald regt den Kreislauf an und versorgt den Körper mit neuer Energie. Bäume sind sowieso Alleskönner, sie schaffen gerade im Sommer eine unglaublich schöne Kühle!

Tipp 9: Vor Insekten schützen

Gerade wenn sommerliche Temperaturen herrschen, ist dies die Hochsaison für Insekten. Um während der Radausfahrt vor den Tieren geschützt zu sein, empfiehlt sich der Kauf eines Insektenschutzmittels in Form einer Lotion oder eines Sprays, welche direkt auf Arme und Beine aufgetragen werden.

Tipp 10: Hitzetraining

Bevor die erste längere Hitzetour geplant wird, sollten vorab möglichst viele kleine Radtouren bei hochsommerlichen Temperaturen genutzt werden, um den Körper auf die Herausforderung vorzubereiten. Auch viele Triathleten machen Hitzetraining, weil das die Leistungsfähigkeit verbessert.