500 Kilometer durch Brandenburg & Sachsen-Anhalt

Altmarkrundkurs

Rated 3 out of 5
3 von 5 Sternen – basierend auf 1 Bewertung

Der Altmarkrundkurs ist ein knapp 500 Kilometer langer Radweg, der durch Sachsen-Anhalt und Teile Brandenburgs führt. Er ist landschaftlich sehr schön und ländlich und führt bis ins Jerichower Land. Er hat auch mehrere Anbindungen an den Elberadweg (bei Tangermünde, Werben (Elbe) & Wittenberge). Der Radweg führt weitgehend durch flaches Land.

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Anschlussradwege

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Die Radtour durch die Altmark hat Einiges zu bieten, neben Vogelschutzreservaten und riesigen Wäldern kann hier die Ruhe genossen werden. Rathenow in Brandenburg ist ein guter Startpunkt für den Altmarkrundkurs, der an 7 Tagen mit dem Rad geschafft werden kann. Von hier aus geht es bis Werben und dann weiter Arendsee, wo riesige Wälder dominieren. Die Touren hier auf dem Land sind mittelschwer. Weitere 60 Kilometer und eine Tagesetappe ist Diesdorf entfernt. Hier gibt es Backsteinkirchen und leckeren Baumkuchen in einem Café. Weitere 56 Kilometer ist Gardelegen entfernt. Dies ist eine Hansestadt mit einem schönen Stadtzentrum. Tangerhütte kommt als weiteres Etappenziel nach zahlreichen Wäldern. Tangermünde dagegen ist eine sehr alte und schönste Stadt. Weiter führt der Weg dann nach Genthin über Jerichow, wo die älterste Backsteinkirche Deutschlands steht.

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Freude und Leid

Rated 3 out of 5
5. Dezember 2022

Start- und Endpunkt war Genthin, weil man dort den RB von und nach Berlin nutzen kann. Leider kamen wir kurz hinter Genthin gleich auf einen Sandweg, wo zum Teil Schieben angesagt war (Leid). Manchmal konnte man aber auch mit etwas Mühe am Wegrand entlangfahren. Wir fuhren bis Tangermünde. Auf dem Weg dorthin passiert man eine Sitzbank, die durch eine Inschrift auf das Elbehochwasser 2013 erinnert; und man fährt durch Jerichow mit seinem imposanten Kloster. Tangermünde hat einen hübschen Kern; empfehlenswert sind die „Exempel“-Gaststuben, wo es Kuhschwanzbier zu trinken gibt. Am nächsten Tag passierten wir Stendal, sozusagen die Hauptstadt der Altmark. Ganz anders als Stendal und Tangermünde und auf den ersten Blick etwas trist wirkt Tangerhütte, aber unsere Gastwirtin war Ortsführerin. So erfuhren wir viel über die Vergangenheit des Ortes und erhielten sogar eine private Schlossführung. (Erwähnenswert ist, dass sich kurz vor Tangerhütte das Herrenhaus der Fam Bismarck befindet.) Die dritte Etappe brachte uns nach Gardelegen, bekannt durch den Couplet-Sänger Otto Reutter und leider auch durch den Todesmarsch von mehr als 1000 KZ-Häftlingen. Auch Gardelegen ist ein hübscher kleiner Ort. Über Röwitz ging es nach Salzwedel, dem Geburtsort von Jenny Marx. Es lohnt, die Alstadt zu besichtigen. – Ein unbedingtes Muss ist der Arendsee! Herrlich zum Baden! Wir machten einen Abstecher nach Wittenberge, das wir schon vom Elberadweg her kannte, Großartigfes bietet die Stadt nicht, aber ihre Lage an der Elbe ist sehr schön. Wieder zurück in der Altmark waren wir bald in Seehausen. Hie wurde Otto von Bismarck getauft. Wer will, kann einen Abstecher in die schöne Hansestadt Havelberg machen. Wir verzichteten, denn wir kannten Havelberg schon vom Elb- und Havelradweg her. So waren wir bald wieder in Genthin. Freude: Viele reizvolle und lohnenswerte Kleinode auf dem Rundweg. Leid: Manchmal schlechte Wege.

Roland Leuschner