Was ist ein Velomobil?

Ein Velomobil ist ein Exot unter den Fahrrädern und noch wenig bekannt. Ich selbst – Blogger dieses Radtouren-Blogs – habe erst 2x im Real-Life ein Velomobil gesehen.

Es ist ein windschnittiges, aerodynamisches Fahrrad, das meist im liegenden Zustand gefahren wird. Es sieht eher aus wie eine Raumkapsel und hat damit etwas sehr futuristisches.

Velomobile funktionieren i.d.R. ohne Strom, rein muskelbetrieben. Sie sind dennoch ultra-schnell, weil sie eben ohne besonderen Luftwiderstand fahren. Sie können auf der Ebene schon Stundenkilometer von bis zu 100 km/h erreichen. Das schafft man gar mit einem Rennrad nur bei starkem Gefälle (in den Alpen z.B.).

Übrigens gibt es Velomobile mit drei oder auch mit vier Rädern.

Das besondere an Velomobilen ist ihr Wetterschutz. Man befindet sich ja in einer Kapsel und wird dadurch vor Regen, Schnee, Hagel und sonstigem Unwetter geschützt. Das hat man mit dem Fahrrad eher nicht. (Es gibt inzwischen Ausnahmen wie das Podride, das aber noch in der Entwicklungsphase ist.)

 

 

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Problematisch ist, dass man an der Ampel erstmal nicht so schnell beschleunigen kann. Das dauert etwas. Für Stop-and-Go sind die Velomobile von daher nicht so geeignet. Eher also können sie für Überlandfahrten benutzt werden als für Fahrten durch verkehrsreiche Städte.

 

Sie sind noch recht teuer, da sie in Kleinserien hergestellt werden. Man muss also schon mit mindestens 3.000€ rechnen (eher mehr).

Von der Sicherheit her sind Velomobile kippstabil. Man muss natürlich aufpassen, dass man im Zweifel nicht zu schnell fährt. Man kann sie zwar rein rechtlich auf Fahrradwegen fahren. Jedoch ist es vielleicht für die anderen Verkehrsteilnehmer gefährlich, wenn man mit 100 Sachen auf viel belaufenen Feldwegen fährt. Insofern: Wenn diese Gefährte mal populäre werden, müsste der Gesetzgeber wohl einschreiten und für sie die Fahrt auf Straßen grundsätzlich freigeben.

Problem ist aber, dass das Velomobil so seine Probleme mit Straßenbahnschienen hat. Man muss aufpassen, dass man nicht in den Rillen landet.