Warum muss ich meine Fahrradkette wechseln?

Im Prinzip führt jeder Pedalschlag, jede Umrundung der Fahrradkette für ein bisschen Verschleiß. Jede Fahrradkette lottert mit der Zeit aus und muss entweder nachgezogen werden oder ausgewechselt werden. Fahrradkette wechseln ist also keine Kür, sondern ein absolutes Muss!

Jede Fahrradkette hat also ihren Verschleiß. Die Verbindungsbolzen werden geschliffen, biegen sich auseinander und dadurch wird die Kette verlängert. Je nachdem, wie viel man fährt, sollte man sie – bei einer guten Kette – zwischen 5.000 und 10.000 Kilometer wechseln. Manche schlechtere Ketten sind schon bei 1.000 Kilometern durch.

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Wenn man in der Stadt fährt mit vielen Stops, mit vielem Stop-and-Go-Verkehr, dann verschleißt eine Kette natürlich mehr, als wenn man landauf-landab fährt. Denn man muss im Straßenverkehr in der Stadt sicherlich mehr treppeln und auf dem Land kann man es öfters mal laufen lassen. Gerade wenn man in die hohen Berge wie die Alpen fährt, so hat man zwar harte Anstiege vor sich, aber eben auch lange Abfahrten.

Ob die Fahrradkette noch gut oder nicht gut ist, kann man mit einer sogenannten Kettenmesslehre messen. Diese kostet zwischen 5-20€ und kann man in jedem Fahrradgeschäft kaufen. Ab 120mm ab 121mm bei der Messung von 10 Kettengliedern ist die Kette durch und sollte gewechselt werden.

Beachte also: Nach einer Zeit ist eine Fahrradkette durch und muss ausgewechselt werden. Ansonsten leidet nicht nur das Fahrvergnügen, sondern auch die Sicherheit. Die Kette lommelt aus und man kann nur noch viel langsamer mit ihr fahren. Sie springt auch schneller vom Kettenblatt.

Von daher Fahrradkette wechseln – und zwar regelmäßig!