Welche Radrouten gibt es in den USA?

Die USA sind als Fahrradland grundsätzlich anders aufgebaut als Europa und vor allem Deutschland. Es gibt nicht diese Fülle an touristischen Radrouten.

In den USA bewegt man sich als Radfahrer*in anders fort. Es gibt weniger Asphaltwege entlang von Flüssen. Vielmehr ist man in den USA als Touren-Radfahrer eher ein Abenteurer und fährt mit dem Gravelrad.

Man muss eher für Schotter gewappnet sein, wenn man durch das ganze, große Land fährt.

Bekannte Radrouten in den USA

Chris Henry mit dem Fahrrad in den USA
Foto von Chris Henry auf Unsplash.
  • Pacific Coast Route: Gut ausgeschilderte Route an der Pazifikküste
  • Trans America Trail: Wenig asphaltierte Straßen durch die ganze USA
  • Palouse to Cascades State Park Trail: Ehemalige Bahntrasse durch den Bundesstaat Washington
  • The Great American Rail-Trail: Eine Radroute, die gerade entwickelt wird und noch nicht fertig wird auf alten Bahntrassen durch diverse Staaten der USA
  • Adirondack Park Loop: Ein Rundkurs im Bundesstaat New York
  • Great Divide: Größte nicht-asphaltierte Route – von der Grenze Mexikos bis nach Kanada (Westen)
  • Transamerica: Von Yorktown in Virginia nach Astoria in Oregon (über 6.800 Kilometer lang)
  • Es gibt natürlich noch mehr Radrouten in den USA

Gefahren aus der Tierwelt in den USA

In den USA gibt es mehr Wildnis als im zentralen Europa, wo alles so dicht besidelt wurde, so dass viele Tiere ausgerottet oder vertrieben wurden.

Eine große Gefahr stellen Bären dar. Es empfiehlt sich deshalb in manchen Gegenden Pfefferspray dabei zu haben oder diese Gebiete zu meiden. Essensplatz und Schlafensplatz zu trennen ist auch eine Methode gegen Bären oder eben bestimmte Hostels, Motels oder Hotels aufzusuchen.

Dazu findet man in der Wüste Schlangen und Skorpione vor. Auch hier muss man aufpassen, wenngleich es dies in manchen südlichen Gegenden Europas auch gibt.