Was soll man beim Radfahren unterwegs essen und trinken? Wie ernähre ich mich richtig?

Die sinnvolle Radsportler-Nahrung lässt sich generell in drei Punkten zusammenfassen:

  • Kohlenhydrate durch Vollkornprodukte
  • Ungesättigte Fettsäuren meiden!
  • Proteine sind wichtig

Klar ist: Eine ausgewogene Ernährung beim Radfahren ist nicht zu unterschätzen. Was genau für den jeweiligen Sportler das Beste ist, ist allerdings auch eine sehr individuelle Frage.

Wenn die Basisernährung kohlenhydratbetont, eiweißhaltig und eher fettarm (ungestättigte Fettsäuren) ist, so ist man grundsätzlich auf dem richtigen Weg.

Wenn man sich schlecht ernährt und zwar gut und richtig trainiert, bringt einem das wenig. Der Körper muss auf die Belastung vorbereitet sein und so benötigt man ein angemessenes Training. Auch wenn man abnehmen möchte: Die Ernährung ist das entscheidende. Sport praktisch nur der Zusatz.

Was esse ich konkret auf der Radtour?

Eine gute Möglichkeit, was man beim Radfahren zu sich nehmen kann, ist der Eiweißshake. Er liefert nicht nur wichtige Proteine, sondern das Getränk stillt sogar den Hunger. Da das Essen und Trinken während dem Fahren nicht so einfach ist, ist der Shake die praktischste Variante.

Bananen von 0 Cent in Sömmerda
Bei Bananen von 0 Cent sollte man zugreifen als Radfahrer oder Radsportler.

Auch Protein- oder Müsliriegel können wichtige Energielieferanten sein. Wer vor seiner Radtour viel Zeit hat, kann sich natürlich auch belegte Brote vorbereiten oder er geht einfach mal zwischendurch zum Bäcker. In Deutschland gibt es ja eine große Bäckerdichte.

Dazu noch ein wenig Obst wie beispielsweise Bananen oder Äpfel für den Zuckerhaushalt mit in den Rucksack packen. Kohlenhydrate sind somit auch abgedeckt.

Auf der Radtour selbst sind Bananen das Ultra-Super-Food und können immer die entscheidende. Dazu gibt es inzwischen unzählige Riegelsorten.

Nüsse oder spezielle Proteinriegel könnnen dafür sorgen, dass man den Proteinhaushalt in Ordnung hält. Die guten Omega-3-Fettsäuren erhält man, wenn man abends dann nicht zu erhitztes Rapsöl, Leinöl oder Olivenöl zu sich nimmt.

Maluns in Chur im Restaurant - Rheinradweg Schweiz
Ein nahrhaftes kohlehydrathaltiges Abendessen mit nicht zu viel Fett ist genau richtig nach einer Tour. Schweizerisches Maluns.

Durst: Ein Problem – Nicht zu spät trinken!

Beispiele für geeignete Getränke auf dem Fahrrad wären neben Wasser, Sportgetränke die Mineralien und Kohlenhydrate enthalten oder mit Mineralwasser verdünnte Fruchtsäfte.

2016 habe ich auf einer Etappe durch Spanien, sage und schreibe, 6 Liter Wasser getrunken. Es geht aber wohl noch mehr. Wasser trinken, auch wenn man noch keinen Durst hat, ist sehr entscheidend!