Gravelbike vs. Trekkingbike – Was ist der Unterschied?

Das Gravelbike ist im Trend. Die meisten Radfahrer*innen fahren aber klassisch mit dem Trekkingrad oder Cityrad. Was sind die Unterschiede?

Wer wissen will, was Gravelbike genau bedeuten soll, der lese hier. In diesem Artikel jedoch gehen wir auf das ein, was den beiden ähnlich ist und was sie voneinander unterscheidet.

Vorab:

Es gibt jedenfalls gute Gründe beim Trekkingbike zu bleiben, aber wer ein Gravelbike hat kann neben dem Alltagsfahrradfahren eben auch weitere Touren sehr bequem und auf interessante Weise machen.

Das ist nur eine kleine Orientierung, was die Unterschiede sind. Jeder muss natürlich selbst entscheiden!

GravelbikeTrekkingbike
leichter, man „fliegt“schwerer
Bikepackingtaschen mit Ösen etc. befestigenmit Gepäckträger
Geht in Richtung Rennrad von der SitzpositionAlltagsrad von der Sitzposition
Rennrad-Schaltung oder spezielle GravelschaltungTrekkingschaltung (evtl. auch Naben- statt Kettenschaltung)
Bremsen: ScheibeBremse: Vermehrt Scheibe, aber auch oft noch Felgenbremse
Mindestens 1.000€, besser mehrGibt es schon ab 500€

Das Gravelbike und seine Eigenschaften

Das Gravelbike ist eine Mischung aus Rennrad und Mountainbike. Es steht dem Cyclocrossrad nahe, was aber für professionelle Rennfahrer konzipiert war und sich nie in der Breite durchgesetzt hat

Durch die profilierten Reifen und die üblichen 28-Zoll Laufräder (es gibt auch 26-Zoll) eignen sich die Gravelbikes für lange Fahrten auf ländlichem und steinigem Terrain.

Elster (Elbe) mit Gravelbike am Elberadweg.
Gravelbike

Sie sind robust und langlebig – perfekt für Wald- und Feldwege. Im Unterschied zum Rennrad sitzt man etwas aufrechter, sodass sich auch längere Touren als sehr komfortabel gestalten. Beim Trekkingrad sitzt man aber noch komfortabler.

Man könnte von „Komfort-Rennradbereich“ sprechen, wobei natürlich viele anspruchsvolle Touren mit Gravelbikes gefahren werden. Dagegen kommt der Cyclocrosser aus der Wettkampfrichtung. Möchte man ein gutes Gravelbike kaufen, so kann man schnell mehrere tausend Euro ausgeben.

Das Trekkingbike und seine Eigenschaften

Das Trekkingbike ist bekannt für seine vielseitigen und praktischen Fähigkeiten. Es kann als Alltagsrad dienen oder aber für längere Touren auf unterschiedlichem Terrain verwendet werden.

Bei diesem Bike kann das Gewicht variieren, es ist zwar leicht, aber nicht so gewichtssparsam optimiert wie ein Gravelbike. Man „fliegt“ mit einem Trekkingbike nicht so wie mit einem Gravelbike.

Die, in der Regel, mittelbreiten 26 oder 28-Zoll-Räder und die sportliche Gangschaltung ermöglichen einen athletischen Fahrstil über asphaltierte Straßen als auch durch unebenes Gelände.

Außerdem besitzt ein Trekkingbike in der Regel nützliche Anbauteile wie Gepäckträger und Schutzbleche. Ein gutes Trekkingbike in der Einstiegsklasse gibt es bereits ab circa 500 Euro mit reichlich Luft nach oben.

Abschließend lässt sich festhalten, dass beide Räder sportlich nutzbar sind und für auch bestens für längere Touren geeignet sind.