Was ist ein Brevet (beim Radfahren)?

Das Brevet hat als Langstreckenfahrt im Radsport eine lange Historie. Innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums muss auf öffentlichen Routen eine vorgegebene Strecke gefahren werden.

Unter einem Brevet versteht man beim Fahrradfahren eine Langstreckenfahrt, bei der ein bestimmtes Ziel innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu erreichen ist.

Jeder Fahrer legt bei solch einem Event seine Geschwindigkeit, seine Pausen und bei längeren Fahrten auch seine Schlafpausen selber fest.

Der Rhein in Truns - Gravelbike - Rheinradweg Schweiz - Brevet Definition.
Ein Brevet kann man z.B. mit einem Gravelbike fahren.

Zu beachten ist, dass ein Brevet ausdrücklich kein Rennen ist, sondern eher eine persönliche Herausforderung gegen sich selber, um zu gucken ob man in der Lage ist, die vorgegebene Strecke in der verfügbaren Zeit zu fahren.

Geschichte des Brevets

Der Begriff Brevet hat dabei eine lange Tradition im Radsport und wird mindestens seit dem Jahr 1921 als Bezeichnung für Langstreckenfahrten verwendet, bei denen es nicht um die Platzierung der Fahrer geht, sondern hauptsächlich um das meistern der vorgegebenen Strecke.

In der Regel weist man die gefahrene Strecke dadurch nach, dass man mit seinem Fahrrad an unterschiedlichen Kontrollpunkten vorbei fährt und sich Stempel von diesen abholt.

Dabei ist es unterschiedlich ob eine genaue Strecke vorgegeben ist, oder nur gewisse Kontrollpunkte auf dem Weg.

Besonders bekannt ist der Brevet von Paris – Brest – Paris. Der 1.200 Kilometer lange Klassiker existiert schon seit 1931 und findet alle 4 Jahre statt.