Braucht man beim Radfahren eine Brille? 5 Gründe dafür

Auch wenn man es erstmal gar nicht denken würde. Brillen sind für manche Arten des Radfahrens unverzichtbar. Als Alltagsfahrer mit Trekkingrad, der für 5 Kilometer zum Bäcker kurz um die Ecke schwingt, benötigt man wohl eher keine extra Fahrradbrille. Aber wenn man schneller und professioneller fahren will, ist sie kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.

Hier sind fünf Gründe, warum man auf dem Rad eine Brille braucht:

Grund 1 für die Fahrradbrille: Weniger Staub und Schmutz in die Augen

Vor allem für Rennradfahrer*innen sind Fahrradbrillen unverzichtbar. Der Grund: Staub, Schmutz und Aststücke oder die ein oder andere Fliege kommt ohne Brille in die Augen. Gerade wenn man abends an Flüssen entlang fährt zu bestimmten Jahreszeiten, so hat es dort richtig viele Insekten. Außerdem können aufgewirbelte Steine bei schneller Fahrgeschwindigkeit zu starken Augenverletzungen führen.

Grund 2 für eine Brille beim Radfahren: Gegen UV-Licht-Strahlung & auch schlechem Wetter

Bei intensivem Sonnenschein sollte die Brille einen guten UV-Schutz besitzen. Gerade im Verkehr ist es wichtig, dass man gut sieht. Auch aus Sicherheitsgründen sollte man deshalb eine angepasste Sonnenbrille tragen. Außerdem ist ein UV-Schutz gut für die Augen.

Wenn es wolkig und regnerisch ist, sind transparente Gläser sinnvoll. Eine Polarisation ist nützlich, weil sie störende Reflektionen vermeidet.

Fahrradbrille - Sonnenbrille fürs Fahrradfahren.
Ohne Fahrradbrille geht es auf dem Rennrad nicht.
Photo von Viktor Bystrov auf Unsplash

Grund 3: Schutz vor Wind durch Fahrradbrille

Auf dem Rennrad benötigt man auch eine spezielle Fahrradbrille, um sich vor Wind zu schützen. Damit das Sehorgan ausreichend geschont wird, ist eine reine Sonnenbrille tendenziell ungeeignet. Herkömmliche Sonnenbrillen aus dem Drogeriemarkt sind bei einem Tempo von 50 bis 60km/h nicht bequem genug und lassen die Augen oft tränen. Das ist besonders für Kontaktlinsenträger unangenehm.

Grund 4: Sicht verbessern durch Glasfarben

Wer über eine Brille nachdenkt, sollte auch die richtige Farbe wählen. Fahrradbrillen mit gelben Brillengläsern sind z.B. für die Nacht recht gut, während die klassischen braunen die UV-Strahlung am besten abhalten. Aber auch rote sind gut und praktisch!

Ein weicher Grund 5: Die Fahrradbrille als Mode-Accessoire

Wer Rennrad fahren will, der möchte vielleicht auch top aussehen. Wer sich um Trikot, Hose und auch Socken Gedanken macht, der sollte vor einer modischen Brille nicht haltmachen. Fahrradbrillen können ein mega Fashion-Statement sein!

Schlusstipps:

Eine Brille fürs Radfahren ist bei jedem Wetter, egal ob Sommer oder Winter, Pflicht.
Für Brillenträger bieten einige Hersteller Clips mit optischen Linsen an. Wenn eine starke Fehlsichtigkeit vorliegt, sind auch Kontaktlinsen eine Option. Wer zum Autofahren eine Brille benötigt, muss diese auch beim Rennradfahren anziehen.
Ansonsten gibt es beim Unfall Schwierigkeiten mit der Versicherung.